Was ist für mich ein Café?
Laut Duden: „Gaststätte, die vorwiegend Kaffee und Kuchen anbietet; Kaffeehaus – Beispiele: ein gemütliches Café, ins Café gehen“.
Gut gemacht Duden! Das passt mir. Ein Ort, an den ich gerne allein oder mit Freunden gehe, um ein warmes Getränk oder Süßes zu genießen. Frühstück oder Brunch gehört für mich in ein Café, ebenso wie die Kaffeezeit.
Na dann mal los, denn zu dieser Definition hat Münster einiges zu bieten! Wir gehen meine Lieblinge alphabetisch durch und ich zeige dir jeweils nur einen Schnappschuss. Dann mal olé (laut Duden: „spanischer Ausruf mit der Bedeutung los!; auf!; hurra!“ … schon wieder so passend!)

Café fam
61.000 Studenten. Ein Vibe, der durch die City pulsiert.
Kurzer Break zwischen den Vorlesungen #StudyBreak
Wo geht`s hin?
Klar, lass ins Café fam.
Das ist doch voll zwischen Unterwasserkirche und Schloss.
Alter, das heißt Überwasserkirche und ja, nur ne Minute von der Bib.
Für mich der absolute place-to-be unter den Studentencafés. Chillig, lebendig und das Essen geht richtig klar!
Und bei Sunshine?
Im Innenhof sind Extraplätzchen – richtig nice. Definitiv unser Spot!
Probiert und für supi befunden: Bowl – Joghurt (Natur/Soja), selbstgemachtes Granola, Obst, Beeren, Chiasamen, Kokosflocken, Ahornsirup

Cafe Grisu
Unweit von Stadthafen und Kähne, allda lass dich verzaubern von einem sagenumwogenden, beileibe erquickenden Kleinod.
Denn es war einmal vor langer, langer Zeit an einem nebligen Morgen, als das Cafe Grisu seine stattliche Pforte öffnete (2023). Es empfängt dich fürwahr eine prächtige Gestalt, ganz und gar charmant. Und lass dir gewiss gesagt sein, der Schein höchstselbst trügt. Klein, aber fein mag es wirken – und doch! Man kann es kaum glauben, versteckt sich ein Schatz. Jenes schön staffierte Ambiente ist nur das Vestibül! Ein Saal für Festlichkeiten zu entleihen oder für eine Gemeinschaft zum Schmausen, liegt wahrlich im tiefen Inneren verborgen.
Warum diese jäh märchenhafte Geschichte? Einst lebte daselbst, im stattlichen Gemäuer der alten Feuerwache, der Coppenrath Verlag. Ei der Daus – ein Buchverlag mit fantastischen Welten, sprechenden Tieren und Magie … und diese verzaubern das famose Antlitz bis heute!
Probiert und für supi befunden: Eggs Florentine – Bun | 2 pochierte Eier | Hollandaise | Spinat | Champignons

drei:klang
Ahhh, wie heimelig! Urig, wohlig, gemütlich.
Fall in einen Polstersessel und fühl dich wie zuhause. Trubelig zieht die Wolbecker Straße draußen vorbei. Drinnen: Eine unaufgeregte Ruhe liegt in der Luft, das Ambiente strahlt eine friedliche Gelassenheit aus und die Uhren ticken im drei:klang anders: langsamer, gemütlicher. Man nimmt sich einfach mal Zeit für sich oder für die Menschen, die einem wichtig sind. Man redet über alles und nichts, tauscht aktuelle Geschichten aus und lacht herzlich über alte Anekdoten. Man hört sich zu und ist geborgen in diesem kleinen Wohlfühlort. Und weißt du was? Es ist immer wieder schön.
Probiert und für supi befunden: „Hhm, ein Brot oder Brötchen mit Käse bitte. Oh, Rührei wäre auch toll. Ah, oder ein Müsli. Kann ich ein kleines Müsli dazu haben?“ (Ich erzähle einfach auf was ich Hunger habe und bekomme dann genau das! Als ob meine Oma gefragt hätte: Kind, was möchtest du essen?)

[karda’mo:n]
Das Kardamon [karda’mo:n], auch Lieblingsort genannt, ist ein Café der Gattung Versteckt-und-wunderbar in der Familie der Geheimtipps.
Das [karda’mo:n] ist eine blumige Wohlfühloase, im Grünen, mitten in der Stadt und doch etwas außerhalb. Unverblümt lockt es mit süßen und herzhaften Leckereien. Querbeet findet hier jeder wonach ihm der Sinn steht.
Die Innengröße des [karda’mo:n] beträgt 45Lieblingsplätze, von meist großem Wohlfühlfaktor. Die Eigenart ebenfalls 14 überdachte Terrassenplätze und 50 sonnige Lieblingsplätze aufzuweisen, macht das [karda’mo:n] besonders.
So liegt es da, versteckt im Grünen und blumig eingerahmt das [karda’mo:n].

NEON
Super neu, super neon! Dieses bunte Café lud 2024 zur Vernissage und hinterließ direkt einen Klecks in meinem Herzen.
Eine Lokalfarbe, die es in sich hat und es mitten in der City jetzt knallbunt leuchten lässt. Es ist keine Illusion, denn hier ist nicht nur die Farbpalette reichhaltig, sondern das Konzept performt ebenso: Lecker, lebendig, kommunikativ. Ein Mix für alle! Mehr als nur ein Café! Stürz dich also gerne all-over hinein ins Farbenmeer solltest du einen freien Fleck erhaschen. In der kleinen Seitengasse funktioniert die Komposition nämlich perfekt, mit dem Effekt: stets gut besucht.
Ich möchte mehr neon! Nach nur einem Besuch, ist meine Liebe noch zu abstrakt.
Probiert und für supi befunden: Blaubeer – Smoothie, saisonaler Apple Crumble

roestbar (Hüfferstraße)
Rezept für einen feschen Cafébesuch
Zutaten:
1 Stück ehemaliges Tanzlokal aus den wilden 60er Jahren
1 großzügige Portion moderne Retromöbel, die in der Gegenwart grooven
1 handvoll Kaffeebohnen, hauseigen geröstet im heißen Münster
1 ordentliche Prise duftes Barista-Handwerk
1 Moment für sich oder in flotter Gesellschaft
Als Topping werden Stullen, Kuchen und andere Leckereien aufgelegt
Zubereitung:
- Ankommen & bestellen.
Betritt die roestbar und wähle am Tresen aus feinem Barista- und Konditorei Handwerk
- Verweilen.
Nimm Platz in einem Designstil, der perfekt die vergangenen Zeiten imitiert und moderner nicht sein könnte
- Genießen.
Lehn dich zurück und lass das drumherum auf dich wirken. Die Musik klingt vielleicht heute anders, aber ein Feeling ist geblieben. Klapperndes Geschirr, samtige Aromen von frischem Kaffee und eine bunte Mischung an Besuchern. In der Kurve am Ring, mit dem Uniklinikum direkt gegenüber sind die Gäste wie ein gutes Mixtape. „For Students, Doctors & All the People“ – eine kecke Kombination. Soo groovy, Baby!
Probiert und für supi befunden: Bananenbrot
Also olé und auf in die münsteraner Caféwelt! Kleiner FunFact: Ich mag keinen Kaffee. Naja, aber schöne Cafés liebe ich einfach. Heute habe ich frei, was mache ich da nur???
Bis Bald … Deine Anne
